"Black Insanity" wurde im Jahre 1987 von Schlagzeuger "Hakan Topcu" und Gitarrist "Martin Behmerburg" mit dem Ziel,
die lauteste, schnellste und härteste Band im Umkreis zu sein gegründet. Das Konzept ging schnell auf und mit
"Stefan Wolter" (voc.) und "Jürgen Kuhles" (git.) fand man schnell geeignete Mitstreiter im Kampf gegen die Radiotauglichkeit.
Bei dem Bassposten gab es bei "Black Insanity" über die Jahre viele
Wechsel. So griffen seit 1987 diverse Bassisten, wie Wolfgang "Witti" Plautz, Dirk Plautz, Jörg "Torment" Kuchenbäcker" und Robert Gumilar in die vier tiefen Saiten der Band.
Jede Menge Auftritte folgten und bei jährlichen Veranstaltungen, wie z.B. der
Langenfelder Rocknacht waren "Black Insanity" gewissermaßen Stammgast.
Kein Wunder, denn bis heute ist unvergessen, dass nur "Black
Insanity" es geschafft haben, die Langenfelder Stadthalle bis zum
absoluten Ausverkauf zu füllen. Alleine von der aller ersten Demo Cassette
"Nightmare Collection" (Aufgenommen 1988 im Proberaum mit einem Mikrofon
und tragbaren Cassettenrekorder) sind 800 Exemplare weggegangen. Die Band
kam mit dem Cassetten Kopieren gar nicht hinterher.
1992 verließ
Hakan die Band, um seine Chance bei der Duisburger Band "Gallows Pole"
wahrzunehmen. Diese hatten gerade einen guten Deal an Land gezogen und
später 2 Longplayer auf den Markt gebracht. 1994 folgte dann auch der
Ausstieg von Martin, der seit dem bei den "Silly Encores" ins
Brett greift und bereits mehrere Tonträger und Tourneen spielte. Black
Insanity arbeitete fortan in nahezu komplett neuer Aufstellung (letztes Line Up:
Jürgen [git], Robbi [bas], Burkhard "Woody" [drm], Andre [voc]
Thomas [git]) noch ein paar Jahre weiter, spielte einige Gigs und
veröffentlichte 1998, im Jahr der endgültigen Auflösung das letzte Demo "A Dedication to Friends".
"Black Insanity" Bootleg Live-Videos werden heute tatsächlich als Kult gehandelt.
So ist es nicht verwunderlich, dass besagte Videos heute in illegalen Internet Tauschbörsen
auftauchen. Aber nicht nur das ist der aktuelle Anreiz für Hakan,
Martin und dem Ur-Sänger Stefan, die Band wieder aufleben lassen zu wollen.
"Black Insanity" hatten insgesamt 3 Demobänder zwischen 1988 und 1994 veröffentlicht,
welche aber in der Soundqualität zu schlecht gewesen waren um ein geeignetes Label zu
finden. "Black Insanity" schulden ihrer alten Anhängerschaft - sich selbst
übrigens auch - wenigstens eine vernünftige CD. Diese wird es
demnächst geben und mehr bieten als Proberaumsound durch ein billiges
Mikrophon. Einfach wird dies allerdings nicht. So wird das Ganze
geschehen, während Martin bei Silly Encores und Hakan in diversen anderen Bands
arbeitet. Nicht zu vergessen: die letzten Bandproben liegen über 15
Jahre zurück. Und da auch Familie und Beruf immer Vorrang haben, stellt
sich die CD als eine große Herausforderung und man ist froh im Schnitt
eine Stunde pro Monat für "Black Insanity" Proben aufbringen
zu können :-)
...aber keine Sorge - wir schaffen das schon !!!
Stay Tuned